Research InfoSystem
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SGH

Swiss Hydrogeological Society
Schweizerische Gesellschaft für Hydrogeologie
Société Suisse d'Hydrogéologie


www.hydrogeo.ch
Type of Structure: society / association
Regional Scope: national in the area: Switzerland / Europe
Parent Organisations: PF-Geosciences
Child Organisations:
Duration : 1967 to present
Contact Address: Madame Olga Darazs
President of the advisory board CSD Holding
CSD Ingenieurs SA
Case postale 384
1701 Fribourg
Phone: + 41 26 460 74 74
FAX: + 41 26 460 74 79
e-Mail: o.darazs(at)csd.ch
URL: http://www.csd.ch

holding an official function in SGH

General information and objectives

Die Schweizerische Gesellschaft für Hydrogeologie (SGH) ist die Fachvereinigung von Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen und Behördenmitgliedern, die im Bereich der Hydrogeologie tätig sind. Zur Zeit zählt sie etwa 300 Mitglieder. Sie ist 1994 aus der Fachgruppe der Hydrogeologen hervorgegangen, die 1967 gegründet wurde.
Die SGH ist Mitglied der Akademie der Naturwissenschaften (scnat), des GEOforumCH und des Forums Hydrologie der Schweiz. Sie vertritt die Schweiz bei der Internationalen Vereinigung der Hydrogeologen (Association Internationale des Hydrogéologues AIH) und bildet das in deren Statuten vorgesehene nationale Komitee.
 
  • Arbeitsgruppe Festgesteine und Schutzzonen:
    Begleitung des Projektes «Vulnerabilität der Kluftgesteine». Eine methodische Anleitung ist in Vorbereitung, mit deren Hilfe anhand von nachvollziehbaren Kriterien Grundwasserschutzzonen in Kluftaquiferen ausgeschieden werden sollen. Diese Kriterien umfassen die verschiedenen lithologischen Typen, welche in der Schweiz für Kluftaquifere repräsentativ sind. Die Resultate werden in einer Praxishilfe in den "Vollzugshilfen für den Gewässerschutz" des BUWAL veröffentlicht. Zur Zeit kann ein Entwurf der Praxishilfe (8.7 MB) in französischer Sprache mit deutscher Zusammenfassung als pdf-File herunter geladen werden. Eine analoge Praxishilfe zur Ermittlung der Vulnerabilität und der Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen in Karst-Grundwasserleitern (Methode EPIK (4.3 MB wurde ebenfalls von einer Arbeitsgruppe der SGH erarbeitet und als Vollzugshilfe für den Gewässerschutz vom BUWAL veröffentlicht.
  • Arbeitsgruppe Wegleitung Grundwasserschutz:
    Zusammenstellung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen sowie vollständige Ausarbeitung der zukünftigen "Wegleitung Grundwasserschutz" auf Basis der aktuellen Gesetzgebung in Zusammenarbeit mit dem BUWAL (Abteilung Gewässerschutz und Fischerei). Diese neue "Wegleitung Grundwasserschutz" wird die alte Wegleitung aus dem Jahr 1977 ablösen. Ein Entwurf der Wegleitung (Stand Oktober 2000) ist unter dem folgenden Link abrufbar: Entwurf Wegleitung Grundwasserschutz.
  • Arbeitsgruppe Hydrogeotope:
    Bestandesaufnahme, Klärung der Zielsetzung und Review und Ergänzung der bestehenden Liste der SANW-Arbeitsgruppe per 1.10.98 mit besonders wichtigen Objekten von Hydrogeotopen.
  • Arbeitsgruppe Probenahme und Messung im Grundwasser:
    Die Arbeitsgruppe erarbeitet eine Wegleitung zur Probennahme und Messung im Grundwasser. Dieses Dokument soll zu einer Standardisierung der durch in der Praxis angewandten Methoden und somit zu einer besseren Vergleichbarkeit von Messungen und Analysen dienen. Die Wegleitung soll als "Vollzugshilfe für den Gewässerschutz" des BUWAL veröffentlicht werden. Der französische Entwurf (Stand Januar 2001) ist unter folgendem Link abrufbar: Wegleitung Probennahme und Messung im Grundwasser.
  • Arbeitsgruppe Einsatz künstlicher Tracer in der Hydrogeologie:
    Die Arbeitsgruppe hat eine neue Praxishilfe für den Einsatz künstlicher Tracer in der Hydrogeolgie erarbeitet. Diese Praxishilfe löst den längst vergriffenen "Leitfaden für den Gebrauch künstlicher Tracer in der Hydrogeologie" (PARRIAUX A., LISZKAY M., MÜLLER I., & DELLA VALLE G. 1988) ab. Speziell die aus quantitativer Sicht interessierenden Aspekte bei der Untersuchung der Stoffausbreitung im Grundwasser haben die Anforderungen für die Planung, Durchführung und Auswertung von Tracerversuchen deutlich ansteigen lassen. Die Praxishilfe soll daher einen Beitrag zur Steigerung der Qualität der durchgeführten Feldversuche leisten. So werden beispielsweise minimal einzuhaltende Qualitätsstandards für die Dokumentation von Markierversuchen definiert und konkrete Lösungsansätze für die im beruflichen Alltag am häufigsten auftretenden Fragestellungen angeboten. Die Praxishilfe beschränkt sich auf die am häufigsten verwendeten künstlichen Markierungsmittel (wasserlösliche Stoffe, insbesondere fluoreszierende Tracer und Triftkörper). Nicht berücksichtigt wurden radioaktive und aktivierungsanalytische Isotope sowie die natürlichen Wasserinhaltsstoffe (Umweltisotope etc.). Die Praxishilfe "Einsatz künstlicher Tracer in der Hydrogeologie" wurde in der "Serie Geologie" des Bundesamtes für Wasser und Geologie (BWG) veröffentlicht.
  • Arbeitsgruppe Kommunikation:
    Die Arbeitsgruppe Kommunikation will als Nahziel die Informations-Dienstleistungen für die Mitglieder der SGH verbessern. Die rasche Verbreitung von interessanten Informationen und Mitteilungen soll ermöglicht werden. Als Fernziel unseres Kommunikationskonzepts stehen die Verbesserung der Information aus der SGH gegen aussen sowie Werbung für die Anliegen der Hydrogeologie (Verbesserung des Informationsstandes der breiten Bevölkerung und der politischen / planerischen Entscheidungsträger über die verschiedenen Aspekte des Grundwassers und seine Bedeutung) im Zentrum.
  • Wissensspeicher der angewandten Hydrogeologie:
    Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis zur Frühjahrstagung 2005 einen Wissensspeicher der angewandten Hydrgeologie in deutscher und französischer Sprache zu veröffentlichen. Die Publikation ist als Praxishilfe gedacht und soll die am häufigsten verwendeten Begriffe, Formeln und Parameterbeziehungen der angewandten Hydrogeologie wiedergeben. Am 17. März 2003 fand die Startsitzung dieser neuen Arbeitsgruppe statt. Es wurde festgelegt, die Praxishilfe in drei Hauptteile zu gliedern:
    1) Definitionen und Grundlagen
    2) Methodik, Versuche (z.B. Pumpversuche, Versickerungsversuche etc.)
    3) Anwendungen (z.B. Dimensionierung von Entnahmebrunnen, hydraulischer Grundbruch etc.)

    Die Arbeitsgruppe ist überzeugt, dass sie mit dieser Praxishilfe einen Beitrag zur Vereinfachung des Aufsuchens hydrogeologischer Formeln und Parameterbeziehungen sowie zur Qualität hydrogeologischer Gutachten leisten kann.

    For further details, link to the SGH Home Page

    Last update: 7/17/14
    Source of data: ProClim- Research InfoSystem (1993-2017)

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