Riesen Matthias

Tagfalter im Schweizer Nationalpark: Veränderung einst und heute

Project Number: CH-5523
Project Type: Master
Project Duration: 06/01/2015 - 09/30/2015 project completed
Funding Source: other ,
Project Leader: Herr Matthias Riesen
Wissenschaftlicher Assistent
Forschungsgruppe Umweltplanung
Institut Umwelt & Natürliche Ressourcen (IUNR)
ZHAW
Grüental
8820 Wädenswil
Phone: +41 (0) 58 934 54 45
e-Mail: matthias.riesen(at)zhaw.ch
http://www.zhaw.ch/iunr/umweltplanung

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Research Areas:
Biodiversity

Disciplines:
zoology


Abstract:
Zusammenfassung der Eregbnisse
In der Bachelorarbeit wurde die Tagfalterfauna auf den Flächen bei Il Fuorn, Stabelchod, Champlönch, Praspöl, der Alp la Schera und Munt la Schera untersucht. Es wurden Parallelen zu bestehenden Aufnahmen aus dem Jahr 1998 gezogen und die Veränderungen aufgezeigt. Im Jahr 2015 wurden 51 Arten beobachtet, welches einer Art weniger entspricht als 1998. Die Artenzusammensetzung hat sich jedoch im Vergleich stark verändert: So wurde knapp ein Drittel der Arten ausgetauscht. Drei Arten wurden neu beobachtet, welche bisher nicht in dieser Region des Nationalparks registriert wurden (Pararge aegeria, Polygonia c-album und Pyrgus warrenensis). Auf allen Flächen, ausser auf der Alp la Schera, wurden 2015 weniger Arten gefunden als 1998. Ebenfalls auf allen Flächen, ausser auf Stabelchod, konnte zwischen den beiden Jahren eine geringe Ähnlichkeit der Artenzusammensetzung festgestellt werden. Insgesamt hat jedoch die Diversität (Simpson-Index) im Jahr 2015 zugenommen.

Leading questions:
Mit dieser Arbeit sollen die Daten von früheren Tagfaltererhebungen im SNP erweitert und verglichen werden. Angefangen mit den Untersuchungen von Pictet (1920-1941) und Sonderegger (1971) haben in den letzten 20 Jahren Besson (1998), Bouchard & Macherez (2001), Pasche (2005) an drei verschiedenen Orten im Nationalpark die Tagfalterfauna erhoben. Dabei sind sie mit einer standardisierten Methode vorgegangen und haben diese zum Teil weiterentwickelt und optimiert (Gonseth et. al., 2007). Mithilfe dieser Methode sollen die Tagfalter mit dieser Arbeit ein weiteres Mal erhoben werden. Zwischen Mitte Juni und Anfangs September sollen an den bereits früher untersuchten sechs bis acht Standorten auf einer Fläche von je einer Hektare die Tagfalter quantitativ und halb-quantitativ erfasst werden. Jede Fläche wird während dieser Zeitspanne fünf bis sechs Mal untersucht. Mit den aktuellen Feldaufnahmen sollen Vergleiche zu den früheren Daten aufgestellt werden. Dabei soll beobachtet werden, ob sich die Artenzusammensetzung und die Abundanzen der verschiedenen Arten verändert haben. Auch der Einfluss des Klimawandels und die damit zusammenhängende Wanderung der Tagfalter in höher gelegene Lagen soll mit verschiedenen Umweltvariablen betrachtet werden.

Publications:
Sgier Gion (2015) Tagfalter im Schweizerischen Nationalpark – Veränderung einst und heute
(Bachelaorarbeit ZHAW, Leitung Matthias Riesen) pdf Bachelorarbeit


Last update: 7/18/17
Source of data: ProClim- Research InfoSystem (1993-2020)
Update the data of project: CH-5523

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